Zusammen mit meinem Cousin Jens Kronberg unterstütze ich seit einigen Jahren den Verein Hoffnungsfunke e.V., der sich im Norden Thailands für Kinder engagiert. Jens ist vor Ort in Thailand und besucht regelmäßig die Kinder und ihre Begleiter. Einer davon ist Günter Oppermann, der Asienbeauftragte vom Verein Hoffnungsfunke e.V., der immer für die Kinder unterwegs ist.
Unsere Vision für die nächsten Jahre ist, für mindestens 1.000 Kindern eine Möglichkeit zu schaffen, ihre Lebensverhältnisse menschenwürdig für sich und ihre Familien zu verbessern. Zur Zeit werden Kinderheime sowie eine große Pflegefamilie, College-Absolventen (ehemalige Kinder aus dem Kinderheim Maekhachan) und mehrere Bergvölker unterstützt. Seit Mai 2007 unterstützen wir intensiv ein Kinderheim in Phrao. Im Oktober 2008 haben wir ein neues eröffnet. Zukünftig wollen wir eine Schule aufbauen.
Es geht nicht ohne Geld, aber auch nicht um riesige Summen. Jede noch so kleine Spende, die zu 100% den Kindern zu Gute kommt, ist dringend nötig. Seien auch Sie ein Hoffnungsfunke, ein Stern über Nordthailand, ein Scheinwerfer. Stellen Sie nicht Ihr Licht unter den Scheffel, sondern spenden Sie reichlich, so wird es allen leuchten, die im Hause sind, wie es bei Matthäus steht.
Ich besuchte die Kinder im Norden Thailands. Auf meiner Reise habe ich viele Eindrücke sammeln können, die all meine (deutsche) Gedankenwelt übertraf. Besuche in den Kinderheimen in Maekhachan, Wiang Pa Pao und Chiang Rai, der Besuch bei der Lahu-Pflegefamilie (Lahu = ein Bergvolk) und Besuche der Lahu-Bergdörfer Pa Muang und Pa Kha sowie der Ausflug zum Hmong-Dorf Kun Chang Kian Mong (alle inmitten des Urwalds) gaben mir persönliche, "anfaßbare" Einblicke in das Leben anderer Völker, anderer Lebensweisen, anderer Not. So schlafen z.B. die Kinder der Lahu-Pflegefamilie in zwei Räumen. Die 4 Jungen in einem "Raum", dem im Prinzip die Wände fehlen und die 21 Mädchen schlafen in zwei langen Betten. Als ich dies unfassbar meinem Cousin Jens Kronberg, der vor Ort lebt und bei dem wir wohnten, erzählte, antwortete er darauf, daß diese Kinder es gut hätten, andere müßten im Wald schlafen. Bittere Wahrheit. Doch sah ich nicht nur Armut und Leid, sondern ich traf auch fröhliche Kinder, Jugendliche und Ältere. Gern denke ich an die kleinen Zirkusspiele mit den Kindern zurück. Ich hatte viel Freude am Luftballonmodellieren, am Jonglieren, an Akrobatik, an kleinen Zauberkunststücken und an einem großartigen Pantomimespiel. Die strahlenden Augen der Kinder werde ich nicht vergessen.
Spendenkonto für einmalige Spenden und Patenschaften: Hoffnungsfunke e.V., Postgirobank München, BLZ 700 100 80, Konto 157 91 805. Bitte geben Sie für die Spendenquittung Ihre Anschrift an. Weitere Informationen finden Sie unter www.hoffnungsfunke.de
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